Das Konzerthaus anno 1910
diente als Konzert-, Theater-, Ball- und Turnsaal
DIE GESCHICHTE
Der schönste Ballsaal zwischen Wien und Prag
1910: Der Gastwirt Ernest Fröhlich nahm den damals so benannten "Jugendstilsaal" in Betrieb, der nach Plänen des Wiener Stadtbaumeisters Heinrich Blahosch vom Ziersdorfer Maurermeister Ludwig Streicher erbaut wurde. Dieser Maurermeister war der Großvater des später berühmten gleichnamigen Kontrabassisten.
1920er bis 1940er-Jahre: In der Folge entwickelte sich dieser Saal zu einem weithin berühmten Veranstaltungs-Zentrum für Bälle, Bunte Abende und Theater-Aufführungen, welches bald als "schönster Ballsaal zwischen Wien und Prag" bezeichnet wurde. Auch viele Vereine hatten hier ihre Heimstätte. Besonders beliebt waren die regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen Rosenball, Krummhaxendorfer Kirtag, Jägerball und Liederabend des Gesangsvereins.
1950er-Jahre: Das Interesse an der Nutzung des Saales für Veranstaltungen schwand zunehmend. Das Gebäude wurde zu einem Wein- und Kistenlager umfunktioniert. Das Gasthaus Fröhlich wurde jedoch weitergeführt und erst 1971 geschlossen. Im Zuge der Generalsanierung wurde es dann 2005 geschleift.
1960er bis 1990er-Jahre: Das Gebäude geriet in immer schlechteren Zustand. Ende der 1990er-Jahre entstanden erste Ideen zu einer Revitalisierung.









